In diesem Blog erzähle ich von meiner Reise quer durch unsere schöne Produkte- und Werbewelt

Samstag, 14. Juni 2014

Urlaubstipp Albanien


Albanien ist für viele noch ein weißer Fleck auf der Landkarte und so wirklich findet man im Reisebüro auch keine Reiseangebote.
Es gibt allerdings die Möglichkeit von Korfu aus, einen Tagesausflug nach Albanien zu unternehmen und so dieses noch sehr ursprüngliche und fremde Land ein wenig kennen zu lernen.
Als wir das letzte mal auf Korfu waren, haben wir genau das gemacht.
Ausflugsunternehmen gibt es reichlich und an jeder Promenade findet man entsprechende Angebote.
Wir hatten uns aber entschlossen diesen Ausflug über unseren Reiseveranstalter zu buchen. Die Kosten waren relativ die gleichen aber hier hatten wir die Sicherheit, unser Geld auch zurück zu bekommen, falls wir krank werden oder der Ausflug nicht statt findet.
Insgesamt haben wir für 2 Personen mit allen Transfers, Visas und einem reichhaltigen Essen 100 Euro gezahlt.


Da Albanien außerhalb des Schengen-Raumes liegt, besteht eine Visapflicht. Nun hat man solch ein Visa ja nicht spontan in der Tasche und so ist ein Besuch von Albanien entsprechend schwierig.
Über den Reiseveranstalter buchten wir einen geführten Ausflug. Das heißt, wir hatten bis auf kurze Ausnahmen immer einen albanischen Reisebegleiter zur Seite gestellt, der uns Land und Leute auf einzigartige Weise erklärte und darauf achtete, dass niemand in Albanien bleibt.

Morgens um 7 Uhr wurden wir vom Hotel abgeholt und nach Kerkyra zum Hafen gebracht.
Dort wartete schon ein hochseetüchtiges Boot auf uns und brachte uns in ungefähr 1,5 Stunden nach Albanien.
In Albanien wurden wir vom Reiseführer und einem Reisebus erwartet.
Dieser fuhr erst eine kleine Runde durch die Stadt Saranda und von dort aus nach Butrint.


Butrint ist ein Unesco Weltkulturerbe, eine Ausgrabungsstätte in der mehrere tausend Jahre griechische und römische Kultur zu bewundern sind.
Ob griechisches Theater oder römischer Tempel, alles ist unglaublich gut erhalten und in einer fast erschlagenden Vielzahl zu besichtigen.



Butrint befindet sich zum größten Teil in einem Wald, es gibt aber auch sehr viele freie Flächen.
Deswegen ist an Sonnenschutz unbedingt zu denken.
Butrint bewältigten wir in 3 Stunden, es ging schon relativ rasch durch die Anlage, trotzdem haben wir alles gesehen und zur Mittagszeit wurde es auch zu heiß um noch viel zu unternehmen.
Nach Besichtigung der Anlage blieb noch kurz Zeit um in einer anschließenden Schankwirtschaft Getränke zu kaufen.
Diese sind derart günstig in Albanien, dass man zum Ausflug wirklich nur das einstecken sollte, was man zum Transfer braucht.
Den Rest kann man gut in Albanien oder auf dem Boot kaufen.
Von da auch ging es quer durch Albanien, denn mit im Ausflugspreis war ein reichhaltges Mittagessen enthalten.
Auf dem Weg zum Essen erfuhren wir von unserem Reiseführer unheimlich viel über Land und Leute.


Das Mittagessen selbst fand in der tiefsten albanischen Pampa statt.


In einem kleinen Dorf im Nirgendwo wurden wir in einem Restaurant erwartet.
Dort war ein Buffet aufgebaut, bei dem mir persönlich fast die Augen übergingen.
Die Tische bogen sich vor mediterranen Speißen, ob Grillfleisch, Gemüse, Beilagen oder Nachtische, alles war sehr lecker und auch die Einblicke in die Hygiene stellten mich zufrieden.
Wir aßen in einem Garten mit hogen Bäumen und viel Schatten.
Zu Essen hatten wir gut 1,5 Stunden Zeit.



Anschließend führen wir aus dem Nirgendwo wieder in die Hafenstadt Saranda.
Dort hatten wir wieder ungefähr 1,5 Stunden Zeit um durch die Stadt zu bummeln.


Da wurden wir auch aus der Führung des albanischen Begleiters gelassen und durften alleine unterwegs sein.
Wir sind ein wenig durch die Gassen gestromert und haben unsere Nase in albanische Geschäfte gesteckt.
Alles was wir kauften, konnten wir gut in Euro bezahlen und die Preise waren fast beschämend günstig.
Saranda selbst ist touristisch schon ganz gut erschlossen, allerdings abseits der Promenade und der Mainstreet sah man die Armut des Landes sehr deutlich.



Der Tag verging rasend schnell und dann mussten wir uns auch wieder zum Boot bringen lassen, dass uns nach Griechenland fahren sollte.
Gegen 20:30 Uhr abends waren wir wieder im Hotel und für die lange Dauer und die vielen Erlebnisse, inklusive eines tollen Essens, fand ich den Preis von 100 Euro für 2 Personen nicht zu viel.
Klar, es war kein Taschengeld, aber die kurze Reise in dieses fremde Land hat sich unglaublich gelohnt.


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