In diesem Blog erzähle ich von meiner Reise quer durch unsere schöne Produkte- und Werbewelt

Mittwoch, 8. Januar 2014

Nestlè Verbraucherbeirat


Nestlè hat im September einen Verbraucherbeirat gegründet und dazu 30 Verbraucherbeiräte gesucht.
Natürlich hatte ich interesse an einem solchen Projekt und wurde auch ausgewählt und bin nun seit 4 Monaten im Nestlè Verbraucherbeirat tätig.
Im September hatten wir auch unser erstes Treffen, was logistisch schon eine große Herausforderung war.
Schließlich galt es 30 Verbraucherbeiräte aus ganz Deutschland und die Mitarbeiter von Nestlè unter einen Hut zu bringen. Zusätzlich saß noch jemand aus einer unabhängigen Organisation dabei, um die Gründung zu beobachten.



Am Abend vor der ersten Sitzung trafen wir uns alle zum Kennen lernen in einem Frankfurter Hotel.
Da konnten wir uns bei Snacks und Getränken locker beschnuppern.
Die meisten übernachteten auch in diesem Hotel.
Da ich nicht weit von Frankfurt entfernt wohne und ich am nächsten Morgen erst noch einen Termin hatte, fuhr ich über Nacht nach Hause.



Am nächsten Morgen begann die Sitzung recht früh. Durch meinen Termin kam ich erst später dazu.
Da saßen schon alle sehr konzentriert zusammen.
Nestlè führte uns erst einmal in die Unternehmenstruktur, die Unternehmensgeschichte und diverse Bilanzen ein.
Das war sehr viel Stoff zum zuhören.



Der Verbraucherbeirat selber ist ganz bunt gemischt. Da sind jungen Menschen und ältere Personen, Männer, Frauen, Mütter, Väter, Akademiker, Arbeiter, Angestellte, Menschen aus sozialen Berufen, aus Handwerksberufen, Juristen, Vetreter und und und.
Alles was die Palette der deutschen Gesellschaft hergibt ist auch im Verbraucherbeirat vetreten.



Das erste Treffen war auf kennen lernen untereinander, des Unternehmens und der Unternehmensziele ausgerichtet.
Heiß und lange wurde über die neu entwickelten Q4 Dimensionen diskutiert.
Q4 steht für Nestlè in:
Ernährung
Umwelt
Gesellschaft
Sicherheit

Das waren ntürlich auch die Punkte für die sich die Verbraucherbeiräte am meisten interessierten.
Ob Umwelt und die dazugehörende Wasserpolitik, oder Gesellschaft und Dumpinglöhne oder eben eine uneingeschränke Produktsicherheit waren Themen, bei denen auch der Verbraucherbeirat kein Blatt vor den Mund nahm und Nestlè überraschend offen und frei Stellung bezog.
Natürlich glaube ich nicht alles was mir ein Unternehmen erzählt und natürlich weiß ich, dass wir bei weitem nicht alles erfahren, ich war aber trotzdem hocherfreut über die Kritikfähigkeit und die Kritikwilligkeit mit der sich Nestlè dem Verbraucherbeirat stellte.
Insgesamt habe ich das Gefühl, das wir als Beirat tatsächlich etwas bewirken können und das Nestlè uns wirklich hören will.



Nach einem anstrengenden und doch sehr theorieschwerem Tag besichtigten wir noch die Maggi-Versuchsküche und beschlossen dann den Tag mit der Terminfindung für das nächste Treffen.
Da kennen wir uns dann schon etwas besser und haben unsere Ziele deutlicher vor Augen und werde uns wieder produktiv mit Nestlé auseinandersetzen.


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