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Sonntag, 11. November 2012

Lieblingsduft: Candy von Prada



Ja, Candy gehört auch eindeutig zu den Lieblingsdüften, obwohl Candy nicht nur umschmeichelt, sondern auch verwirrt.
Der Name Candy lässt vermuten, das es sich um einen sehr süßen Duft handelt.
Ist er auch, irgendwie, aber irgendwie auch nicht.
In der Kopfnote begegnet mir als erstes Moschus und hier beginnt Candy mit seinem Verwirrspielchen.
Moschus? In der Kopfnote? Seltsam und ungewöhnlich, denn meist ist der schwere Moschusduft in der Basisnote und wirkt so sehr lange nach.
Moschus in der Kopfnote bekommt aber etwas leichtes, flüchtiges, ein Eindruck, den man von Moschus gar nicht gewohnt ist.
In der Herznote kommt dann Benzoe zum tragen.
Benzoe ist ein Baumharz und hier in einer recht hohen Konzentration, so das es fast schon in Richtung Vanille duftet.
Mit diesen beiden Noten haben wir einen orientalischen Duft der vom reinen Lesen her, sehr schwer anmuten kann.
Doch durch die Flüchtigkeit der Kopfnote und der Unterschwelligkeit der Herznote ist Candy gar nicht schwer.
Die vermeintlich schweren Düfte erreichen einen kurz und hinterlassen einen Eindruck von Erinnerung und "da war doch was" ...
Die Basisnote ist dann endlich wirklich "Candy" nämlich Karamell.
Hui, es entfaltet sich langsam, sinnlich und lecker.
In der Kombination wirkt Candy sinnlich, verspielt, weiblich, lecker, und doch irgendwie auch leicht und fröhlich.
Ein Duft eben, der die Sinne anspricht und Lust auf mehr macht, was immer das mehr sein mag.

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